Fast hätte ich es vergessen - am 9. März 2014 waren wir auf der Modellbau in Sinsheim. Kurzzeitig war die Messe ja in Karlsruhe beheimatet und ist wieder zurückgekehrt. Die Anfahrt am Sonntag über die A6 lief problemlos und Parkplätze waren vor der Rhein-Neckar Arena ausreichend vorhanden. Ein Shuttle-Bus brachte uns zur Messehalle.

Unser Hauptaugenmerk lag bei den Modellbahnanlagen, die reichlich vorhanden waren. Einige schöne Dioramen, viel Liebe zum Detail auf allen Anlagen. Einige Anlagen haben mich besonders fasziniert, u.a. die Anlage des Lausitzer Modelleisenbahnverein mit ca. 20 Meter Anlagenlänge, toll dort die rauchenden Kamine bei der Stahlherstellung. Die Gotthard Bahn Südrampe in Spur N ebenfalls ca. 20 Meter lang und 3,10 Meter hoch. Dort wurden 52.000 Bäume verbaut - Wahnsinn!. Sphinx 21 statt Stuttgart 21, mußte ja dabeisein. Viele schöne Kleinanlagen von privaten Ausstellern und auch toll, eine Spur Z auf dem Teilstück eines Baumstammes -darauf muß man auch erst kommen.

Die Bilder hier in der Galerie.

Heute war ein wunderschöner Sonnentag, Nur einzelne Wolkenfelder, die aber schnell durchzogen, versperrten den Blick auf die Sonne. Es reichte in Karlsruhe immerhin für über 10 Grad. Am Abend zogen weitere Wolkenfelder herein, die wunderschöne Farbspiegelungen in den Wolken versprachen. Ich wurde nicht enttäuscht und kurz nach Sonnenuntergang gegen 16:30 Uhr leuchteten die Wolken in der untergegangenen Sonne in vielen verschieden Rottönen. Ich habe mal mit meiner Sony HD-Videokamera diese wirklich tollen Bilder geschossen.

Die Bilder hier in der Galerie.

Nachdem wir bei unserer Dampfzugreise nach Trier Anfang August auch am Weltkuturerbe Völklinger Hütte vorbeigefahren sind, haben wir uns kurzerhand entschlossen am Samstag, den 24.8.2013 das Weltkulturerbe zu besuchen. Das Wetter war an diesem Tag leider nicht berauschend. Als wir gegen 12 Uhr ankamen hat es leicht geregnet, aber danach war es bis zu unserer Abreise zwar stark bewölkt, aber trocken.

Technik, die alle begeistert, kann ich nur sagen und für jeden eine Reise auf jeden Fall wert. Es ist faszinierend, wie gigantisch die ehemalige Stahlhütte ist. Natur trifft hier auf Stahl und die ganze Anlage ist auf über 5km Fußweg begehbar. Bis auf das Paradies haben wir alles besichtigt (Sinteranlage, Erzhalle, Möllerhalle, Hochöfen, Ferrodrom und das Kohlegleis und die gigantische Gebläsehalle. Alles (be)greifbar und durch Info-Tafeln sehr gut erklärt.

Wir haben auch die Gichtbühne in 27m Höhe und die Aussichtsplattform in 45m Höhe erklommen. Ein fasznierender Blick über das Weltkulturerbe und die Industrielandschaft an der Saar. Für die Heimreise haben wir uns noch im Biergarten des Cafe´Umwalzer gestärkt.Bratwurst und Currywurst waren sehr lecker.

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Wir haben uns am Samstag, 3.8.2013, mal wieder eine Tagesreise mit den Ulmer Eisenbahnfreunden gegönnt. Dieses mal ging es mit dem Dampfschnellzug gezogen von der 01 1066 von Karlsruhe nach Trier.

Die Fahrt ging ab Karlsruhe HBF kurz nach 8 Uhr über Wörth, Landau, Neustadt, Kaiserslautern, Saarbrücken entlang der Saar, vorbei an Völklingen und dem Weltkulturerbe Völklinger Hütte und danach bis Trier entlang der Mosel. Einfahrt in Trier HBF um 12:20 Uhr. In Trier hatten wir ca. 4 Stunden Aufenthalt. Wir haben uns vorab, die für uns wichtigen Sehenswürdigkeiten, herausgepickt, da man in dieser kurzen Zeit nicht mal annähernd Trier erkunden kann. Klaro, die Porta Nigra war natürlich ein muß - nicht nur von außen sondern auch von innen. Von oben kann man sich schon mal einen Überblick über Trier verschaffen. Nächste Ziele waren der Dom und die gleich nebenan stehende Liebfrauenkirche, die wir auch ausgiebig besichtigt haben.

Am Donnertag abend, 20.6.2013, schien die Welt auch in Karlsruhe und Umgebung unterzugehen. Eine sogenannte Shell Cloud bewegte sich auf Karlsruhe zu. An diesenm Abend wollte ich mit einem Freund im Vogelbräu in Durlach noch ein paar Weizen zischen. Leider, oder zum Glück mußten wir aus privaten Gründen den Termin verschieben.

Gegen 21:30 Uhr wälzte sich die Wolke dann über den Turmberg in Richtung Grötzingen. Der Anblick der Wolke war unheimlich - was erwartet uns jetzt? Es fing an zu regnen und ein Sturm zog los. Wir standen im Windfang zur Strassenseite und beobachteten in geschützter Position das durchziehende Unwetter. Urplötzlich zog ein "Minitornado" durch. Die Deckel meiner Wasserfässer flogen wie Frisbeescheiben umher, Am Hausdach hat es kurz geknarrt und beim Nachbar riss es das Ablaufrohr an der Rinne der Garage ab. Im Nachhinein haben wir dann noch erfahren, dass in gleicher Zugrichtung ein Carport Dach durch umherfliegende Schiefertafeln zerstört hatte.

Wir sind alle noch mit einem blauen Auge davon gekommen. Meine Videokamera war zu diesem Zeitpunkt startklar und ich habe ein Video gedreht. Das gibt es auf Youtube zu sehen.