Schon seit Jahren haben wir uns über diese Anschaffung unterhalten. In diesem Jahr war es soweit-Ein Strandkorb musste her. Bei Ebay haben wir schnell den passenden Strandkorb gefunden und - für 141,-- Euro zuzügl. 30,-- Euro Fracht ersteigert. Die Lieferung erfolgte bereits im Januar, aber die widrigen Wetterverhältnisse haben einen sofortigen Aufbau verhindert. Anfang März war es dann soweit. Wir haben den Strandkorb auf der Terasse ausgelegt und innerhalb von 2 Stunden komplett ohne Probleme aufgebaut. Unser Kater hat den Strandkorb gleich in Beschlag genommen. In dieser Woche haben wir den Strandkob in den Garten verfrachtet. Der Frühling kann kommen.

Am 8. Oktober waren wir bei der großen Baden-Württemberg Rundfahrt anlässslich des 40 jährigen bestehens der Ulmer-Eisenbahnfreunde dabei. Abfahrt war um 6:37 Uhr ab Karlsruhe HBF, d.h. wir mußten schon um kurz nach 4 Uhr morgens aufstehen. Kurz nach 6:30 Uhr fuhr die 01-1066 der UEF mit Pfeifen, dass einem durch Mark und Bein fuhr, in den Karlsruhe Hauptbahnhof ein. Die Wettervorhersage für diesen Tag war nicht berauschend, aber bis auf ein paar kleinere Regenschauer in Amstetten blieb es trocken und teilweise auch sonnig.

Die Fahrt führte uns entgegen der ursprünglichen Planung nicht über Pforzheim sondern über Bruchsal nach Mühlacker. In Bruchsal wurde die 01-1066 umgesetzt, so dass wir nicht wieder Tender voraus gefahren sind. Weiter ging es über Bietigheim-Bissingen, Ludwigsburg, Stuttgart-Untertürkheim, Esslingen, Plochingen und Göppingen mit Volldampf nach Geislingen. Um die berühmte Geisliinger-Steige zu überwinden, erhielten wir Unterstützung durch die 75-1118, die uns von hinten bis nach Amstetten zusätzlichen Schub gegeben hat.

Als bodenständiger Typ gehe ich zwar manchmal verbal in die Luft, bleibe aber ansonsten am Boden. Nicht so am 3. Oktober 2011, da fand mein Erstflug mit einer zweisitzigen Cessna statt. Bevor es jedoch am späten Nachmittag in die Luft ging, mussten wir erst einmal Flugzeuge "schuggen". Unsere Cessan stand ganz hinten im Hangar. 3 Maschinen haben wir rausgezogen und danach wieder zurückgestellt. Die Cessna war eine Schulungsmaschine und ziemlich eng. Ich habe mir fast die Füße verknotet um da rein zukommen und mußte auch versprechen, nicht auf die Pedale zu treten (sonst hätte es beim Start die Maschine gedreht). Nach dem Checkup sind wir dann erst einmal zur Tankstelle gerollt und die Maschine voll getankt. Dann ging es endlich auf die Piste.

Feuriger Fassanstich bei der diesjährigen 5. Kulturmeile in Grötzingen vom 30. bis 31. Juli 2011. Bevor es dazu kam, hielt Ortsvorsteher Thomas Tritsch seine "feurige" und wie immer pointenreiche Rede.

Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Grötzinger Vereine, Dieter Daubenberger, sparte nicht mit Kritik in Richtung Karlsruher Rathaus. "Für "Das Fest" wird jährlich viel Geld in die Hand genommen, für die Grötzinger-Kulturmeile reicht es gerade einmal um die GEMA-Gebühren zu bezahlen". Wären nicht die vielen freiwilligen Helfer und die Sponsoren, wäre es um die Kulturmeile nicht gut bestellt.

Danach ging OV Tritsch nach dem feurigen Fassanstich selbst in Flammen auf und wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Grötzingen mit Wasser gelöscht.

Trotzdem hatte man in den beiden Tagen zwischen Rathaus und Schloss Augustenburg für alle Geschmäcker, sowohl kulinarisch als auch künstlerisch sehr viel geboten.

Für die Bilder von der Kulturmeile biitte auf <Weiterlesen> klicken.

Am 28. Mai 2011 waren wir mit den Ulmer Eisenbahn Freunden (UEF) mit dem Dampfzug unterwegs zur Zellertalbahn in der Pfalz. Los ging es um 8:15 Uhr im Hauptbahnhof Karlsruhe, bei optimalem Wetter. Die Fahrt ging über Wörth, Germersheim, Speyer, Ludwigshafen (Lok drehen und Wasser fassen), Schifferstadt Neustadt/Weinstraße und Langmeil ins Zellertal.

Am Bahnhof in Göllheim-Dreisen wurden wir von der eigens gegründeten Bahnhofsmission empfangen und bestens verpflegt. Im Preis der Zugfahrt war der sehr leckere Erbseneintopf mit Bockwurst und Weck enthalten. Stilecht haben wir dazu Dampfbier getrunken. Nach dem Essen gab es noch eine Ortsführung "vom Korn zum Brot" mit Einblicken in Mühle und Backstube.