Kurz nach dem Abendessen gegen 18:30 Uhr hörten wir durch die Terassentür seltsame und laute Motorengeräusche. Wir wohnen direkt an der Bahnlinie KA-Pforzheim und nach genauem hinsehen über die Lärmschutzmauer traute ich meinen Augen nicht  - eine V200 mit Rungenwagen stand am roten Einfahrsignal zum Bahnhof Grötzingen und "dieselte" mit ihren 2 x 12 Zylindermotoren vor sich hin. Leider war dies kein gute Fotostandort und deshalb bin ich in mein gesprungen und zum Bahnhof Grötzingen gefahren, in der Hoffnung, dass das Signal noch weiter auf Rot steht. Die Chancen standen schlecht, vor mir fuhr natürlich eine Radfahrergruppe mit maximal 30, die ich erst kurz vor dem Bahnhof überholen konnte. Parkplätze gab es zum Glück genügend.

Zum Pech kam Glück, die V200 musste immer noch warten, da um diese Zeit viel Stadtbahnverkehr auf der S4 und S5 Linie und der Bahnhof Grötzingen auch als Überholbahnhof für die Eilzüge dient. Um 18:40 Uhr war es dann soweit - der Zug der RTS Rail Transport Service GmBH fuhr langsam durch den Bahnhof in Grötzingen und meine Digitalkamera war startklar. Die Bilder von der Durchfahrt sind in der Galerie eingestellt.

Hier die Bilder in der Galerie.

 

Am Sonntag, 24.2.2013 habe ich mich nachmittags aufgemacht, die Remchinger Modellbahntage in der Kulturhalle in Wilferdingen zu besuchen. Die Werbung dafür war vielversprechend "mit teils noch nie gezeigten Anlagen". Der Eintrittspreis mit 3,50 Euro für Erwachsene okay, Jugendliche bis 16 Jahren hatten freien Eintritt.

Persönlich war ich von der gezeigten Palette sehr enttäuscht. Es waren nur 2 oder 3 Anlagen, die man als Modelleisenbahn bezeichnen konnte. Der Rest war so lala. Im Foyer stand eine große Märklin H0 Anlage mit einem im Bau befindlichen Bahnhof (Feeling wie bei Stuttgart21) mit ein paar schönen Hochäusern als Highlight und einem Porsche Autohaus im Modell. Ansonsten war da noch die Tombola (Lospreis 1,-- Euro) mit tollen Preisen. Habe da zugeschlagen und 5 Lose gekauft mit 2 Gewinnen. Ein paar Verkaufsstände und die Bewirtung waren auch noch dort. Sämtliche Plätze waren dort belegt, aber wegen Essen und Trinken war ich ja nicht gekommen.

Am 6. Januar 2013 haben wir uns zum Jahresbeginn mal wieder eine Sonderfahrt mit den Ulmer Eisenbahnfrenden gegönnt. Um 9:03 Uhr ging es mit dem aus Heilbronn kommenden und von der 01 1066 im Stile der 30er Jahre gezogenen Waggons über Rastatt, Baden-Baden, Bühl, Achern und Offenburg auf der Rheintalbahn auf die Schwarzwaldbahn nach Hausach (Ankunft 10:54 Uhr). In Hausach hatten wir über 2 1/2 Stunden Aufenthalt. Zeit für die 01 1066 zum Rangieren und Wasser fassen. Gelegenheit für uns die gegenüberliegende Schwarzwald Modellbahn nochmal im Detail zu erkunden.

Mittlerweile waren die beiden Dampfzüge der Zollernbahn mit P8 und 52 7596 in Hausach eingetroffen und wurden zu einem Zug vereint. Kurz vor 13:30 Uhr wurden die Züge für den eigentlichen Höhepunkt des Tages - die Parallelfahrt Richtung Triberg - aufgestellt. Wir mit unserer 01 und als Schiebelok eine V100 auf Gleis 1 in Fahrtrichtung links. Der Zug der Zollernbahn mit P8 und 52 7596, Kessel an Kessel, auf Gleis 3 in Fahrtrichtung rechts.

Die "Werkstatt87" hatte am Wochenende 13./14. Oktober 2012 in der Festhalle Blankenloch eine Modelleisenbahn-Ausstellung veranstaltet. Mit dabei natürlich die tolle Anlage von "Werkstatt87" und ein paar kleinere Anlagen von befreundeten Vereinen. Alle Anlagen waren sehr detailreich und mit viele Liebe und Arbeit erstellt. Ein Highlight für mich auf der "Werkstatt87" Anlage ist die Drehscheibe mit dem großen Lokschuppen.

Auf der Empore waren Modellfahrzeuge ausgestellt und für ebenfalls ein tolles Highlight - Schiffsmodelle aus Streichhölzern in faszinierender Detailheit. Die Bilder von der Ausstellung sind in der Galerie eingestellt.

Hier die Bilder in der Galerie.

Dieses Jahr waren wir vom 8. bis 12. Juni in der Schweiz und in Italien mit dem Bus unterwegs. Am Anreisetag fuhren wir zunächst nach Chur/Schweiz als Zwischenaufenthalt am Nachmittag. Chur gilt als älteste Stadt der Schweiz. In der schönen Fußgängerzone haben wir uns einen tollen Eisbecher gegönnt. Anschließend Weiterfahrt Richtung Lago Maggiore und am Abend haben wir in unser Hotel in der Nähe von Domodossola eingecheckt.

Am zweiten Tag Fahrt zum Lago Maggiore. Mit Privatbooten haben wir die Borromäischen Inseln besucht. Die Isola Madre ist die größte der vier Inseln und bekannt für ihre im englischen Stil gehaltenen Gärten. Der Palast ist unbewohnt. Isola Bella ist die zweitgrößte Insel. Auf der Isola dei Pescatori oder Isola Superiore befindet sich ein Fischerdorf mit 56 Einwohnern (Volkszählung 2001). Zum Abschluß haben wir noch den Kurort Stresa besucht.