Ende August sind wir für eine Woche nach Bad Gastein in Österreich gefahren. Etwas mehr als 4000 Einwohner und in knapp 1000 Meter Höhe gelegen. Das Wetter war durchwachsen, ebenso wie das Hotel. Zumindest waren die Betten super und das Zimmer richtig groß mit kleiner Küche. Das Bad war die Katastrophe mit Boiler über der Badewanne und viel zu kurzem Brauseschlauch.

Die Lage war nicht schlecht im alten Teil von Bad-Gastein. Parklätze sind hier Mangelware, aber wir hatten einen Parkplatz vor dem Hotel, natürlich extra bezahlt. Der berühmte Wasserfall von Bad-Gastein ist gerade mal 10 Minuten Fußweg entfernt. Von der Talseite aus bietet Bad-Gastein ein herrliches Fotomotiv, aber das war es dann auch. Viele Hotels stehen hier leer. Früher war es mal das Monaco Österreichs. Heute spielt sich das Leben im oberen und flachen Bereich rund um den Bahnhof und die Therme ab.

Wir haben einige Tagesausflüge unternommen. U. a. haben wir die Eisriesenwelt in Werfen besucht. Faszinierend - leider ist dort fotografieren verboten und auch aus zeitlichen Gründen nicht möglich. Alle 7 Minuten findet eine Führung statt. Wenn man es bis zum Eingang der Höhle geschafft hat, auch schon ein Act, geht es in der Höhle noch mal 700 Stufen rauf und 700 Stufen runter!

Von hier oben hat man einen herrlichen Blick auf die Burg Hohenwerfen - unser nächstes Ausflugsziel. Eine schöne Burg, die auch schon als Filmkulisse diente. Wir sind mit der Bergbahn hochgefahren (zu Fuß geht es natürlich auch) und uns bei herrlichem Wetter zuerst die  Flugvorführungen des historischen Landesfalkenhofs angeschaut. Anschließend noch bei einer Führung durch die Burg teilgenommen. Der Innenhoft lädt zum Verweilen ein. Hier gibt es zu günstigen Preisen Essen und Trinken.

Und wenn wir schon in Bad-Gastein sind und der Wetterbericht wolkenlosen Himmel versprochen hat, was liegt näher als die ultimative Autoweihe zu begehen - die Grßglockner Hochalpenstraße. 34,-- Euro kostet die Fahrt auf der Straße - Scheiß drauf. Es war bombastisch, das Wetter top in 2500 Meter Höhe über 23 Grad, die Straße wie geleckt und perfekt instand gehalten, das schlägt sich im Preis nieder. Über 2000 Höhenmeter mit dem Auto. Die Straße ist 48 Kilometer lang mit 36 Kehren und dann stehste mit dem Auto auf der Kaiser-Franz-Josefs Höhe vor dem höchsten Berg Österreichs, dem Großglockner (3.798 m) und seinem Gletscher, der Pasterze - ein grandioser Anblick.

Und hier die Bilder.