Vom 28.6 bis 4.7.2019 waren wir auf Flusskreuzfahrt auf Main und Rhein. Wir wollten mal was neues probieren. Das Wetter war gigantisch. Durchweg Sonnenschein und Temperaturen bis nahe an die 40 Grad. Auf unserem Schiff, der "Swiss Crystal" war das gut erträglich, da das ganze Schiff durchweg klimatiesiert ist war das gut auszuhalten. Am Abend war dann das Sonnendeck angesagt und das Warsteiner lief gut rein.

Das Personal war äußerst höflich und zuvorkommend. Ich habe es beim Frühstück nicht geschafft meinen Kaffee selbst einzuschenken. Kommen wir zum Essen. Frühstücksbuffet satt mit allem was es so gibt. Mittagessen Salatbuffet und 4-Gänge Menü, Nachmittag Kaffee und Kuchen und zum Abendessen nochmal ein 4-Gang Menü. Man konnte wählen zwischen Fleisch, Fisch und vegetarisch - also für jeden was dabei - und am späten Abend auf Deck noch Fingerfood.

Los ging es in Bamberg. Da das Schiff noch nicht fertig war, hatten wir noch viel Zeit uns Bamberg anzuschauen. Ein schönes Städtchen. Leckeres Eis gab es im "Geato Caffé Bassanese". Dann haben wir noch die Bierspezialität von Bamberg probieren müssen, Schlenkerla Rauchbier. Das war leider nicht meins, hat für mich stark nach Schinken geschmeckt. Man hat uns gesagt, dass man mindestens zwei davon trinken muß oder auch mehr...... Danach haben wir eingecheckt. Die Kabine war klein aber fein mit gutem Bett und neuem Bad.

Unser Ziel am nächsten Tag war Schweinfurt. Von dort fuhren wir mit dem Bus nach Karlstadt. Ein wunderschönes Städtchen mit herrlicher Altstadt. Leider hatten wir nur wenig Zeit, da wir zum Mittagessen wieder an Bord sein mussten. Die Fahrt hatte ich sowieso nicht verstanden, da wir am nächsten Tag eh an Karlstadt vorbeifahren sind.

Am 3. Tag war Würzburg unser Ziel. Da war Boarding angesagt, u.a. wurden die Biervorräte wieder aufgefüllt, die wir sehr dezimiert haben. An dem Ausflug zu einem Weindorf haben wir nicht teilgenommen und den Tag auf dem Sonnendeck verbracht.

Am 4. Tag ging es nach Markheidenfeld.Dort haben wir an einer schönen Stadtführung teilgenommen. Wir haben viel über Marktheidenfeld gelernt und auch viel gesehen. Das Städtchen ist sehr interessant, besonders das Franck-Haus in schönem blau gestrichen. Nachmittag ging es an Wertheim vorbei.Am Abend haben wir auf dem Sonnendeck einen schönen Sonnenuntergang genossen.

Am 5.Tag war dann Aschaffenburg an der Reihe. Unsere Führung ging durch die wunderschöne Altstadt. Vorbei am eingerüsteten Rathaus, Kirche, Stadthalle und zum Schloß Johannisburg. Sehr interessante Geschichte der Stadt mit vielen unvergesslichen Eindrücken. Für den Abend hat die Crew auf dem Schiff eine tolle Shov veranstaltet. Wir haben viel gelacht. Gegen 23 Uhr haben wir dann Frankfurt erreicht. Der Blick vom Sonnendeck auf die Skyline war gigantisch und unvergessen.

Am 6. Tag haben wir dann in Mainz direkt am Rheinpegel angelegt. Am vormittag gab es einen interessante Stadtführung. Vorbei an der nach einem Brandschaden geschlossenen Rheingoldhalle, dem imposanten Rathaus, durch die Altstadt zum Mainzer Dom. Sehenswert auch die Mainzelmännchen Ampeln. Am Nachmittag dann der letzte Abschnitt der Reise - das Mittelrheintal.Ein herrlicher Ausblick. Bingen mit dem Niederwalddenkmal auf der rechten Rheinseite, die Pfalz bei Kaub, der Mäuseturm, diverse Burgen und Schlösser und die Loreley. Gegen Abend legten wir in Lahnstein an.

7. Tag und Heimfahrt. Nach der Ausschiffung und herzlicher Verabschiedung durch die Crew fuhren wir mit dem Bus nach Andernach zum höchsten Kaltwassergeysir der Welt. Bevor es mit dem Schiff zum Geysir ging besuchten wir das Informationszentrum. Hier gab es unendliche Information und Interaktion über die Geschichte und wie der Geysir funktioniert. Mit dem Schiff fuhren wir dann zum Geysir. Unterwegs bei der Fahrt war noch Zeit für ein Eis. Der Eingang über den Steg sah aus wie im Film Jurrasic Park. Nach einem kurzen Marsch war es dann soweit. Nun hieß es etwas warten bis der Geysir loslegt. Als er los brodelte stieg eine riesige Wassersäule bis zu 60m in den Himmel. Der Geysir befindet sich auf dem Namedyer Werth, einer Halbinsel im Rhein. Nach der Rückfahrt mit dem Schiff hatten wir noch 2 Stunden Zeit um Andernach zu erkunden. Bei der Hitze haben wir uns aber entschieden am Rheinufer im Schatten zu bleiben und unsere "Unterhopfung" zu bekämpfen.

Ohne Stau sind wir dann in Karlsuhe am frühen Abend angekommen. Die Bilder von unserer Reise sind in der Galerie.

 

 

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